natur-fotos.net | Naturfotografien von Christoph Mischke

Amphibien

Viele Arten der Amphibien verbringen zunächst ein Larvenstadium im Wasser und gehen nach einer Metamorphose zum Leben an Land über. Aufgrund dieser Eigenschaft haben sie den wissenschaftlichen Namen Amphibia erhalten. Die erwachsenen Tiere bewohnen im Jahresverlauf oft sowohl aquatische als auch terrestrische Habitate; die überwiegende Zahl der Arten ist auf die Existenz von zumindest zeitweilig vorhandenen Süßwasseransammlungen (Gewässern) angewiesen. Viele Lurche sind nachtaktiv, um sich vor Fressfeinden zu schützen und Wasserverluste über die Haut gering zu halten.

Während sich die Kaulquappen der Froschlurche in erster Linie pflanzlich ernähren, Detritusfressen oder auch an Aas gehen, sind Molchlarven und alle metamorphosierten Amphibien reincarnivor. Im Allgemeinen wird lebende Beute aufgenommen und im Ganzen verschluckt, vor allemInsekten, Gliedertiere, Mollusken und Spinnen. Viele Arten verfügen zum Beutefang über eine im vorderen Mundbereich verwachsene, hervorschnellbare klebrige Zunge. Größere Amphibien können auch andere kleine Wirbeltiere überwältigen; Kannibalismus (auch innerartlicher) ist zudem nicht selten.

(Quelle: de.wikipedia.org)